Auch für Schlagzeuger ist es wichtig, das Bluesschema zu verstehen, da er nur dann ein Lied richtig interpretieren kann. Anhand des Bluesschema kann der Schlagzeuger die formale und harmonische Struktur eines Stückes erkennen, was Vorraussetzung dafür ist, die richtige Art  der Begleitung zu wählen. Der Schlagzeuger muss sich immer der Form des Blueschemas bewusst sein, um etwa einen Fill zur Einleitung des neuen Chorus an der richtigen Stelle zu spielen. Bei einem 12taktigen Bluesschema ist z.B. ein größerer Fill im zwölften Takt zu spielen und nicht - wie man es häufig hört - schon im achten Takt.

Es gibt wie eine Seite vorher beschrieben noch die acht- und die sechzehntaktige Form. Darauf werde ich hier jetzt aber nicht näher darauf eingehen, sowie die einzelnen Variationen.

Hier ein Soundbeispiel eines zwölftaktigen Bluesschema (die Aufnahme stammt von meinem Studiobesuch, glaub 2013):