Der Texas-Shuffle, MmmhhH, ja wo soll er denn herkommen, ich denke dabei an Texas, verrauchte Bars, wenig Geld, Frauen und JAZZ!! JA ... JAZZ, denn wenn man sich das Ridepattern oder auch manchmal auf der Hihat gespielt genauer ansieht, erkennt man was? - Ein Jazz/Swing Ostinato. Ostinato hat jetzt nichts mit dem Osten zu tun, denn Texas liegt mehr im mittleren Süden der Vereinigten Staaten und "Ostinato" heisst zu deutsch lt. Wiki:

"Ein Ostinato (lateinisch ostinatus, hartnäckig, eigensinnig) in der Musik ist eine sich stetig wiederholende musikalische Figur, sei es eine Melodie, ein bestimmter Rhythmus (siehe z. B. Boléro von Maurice Ravel) oder ein anderes musikalisches Element.

Das Prinzip des Ostinatos gibt es vermutlich, seitdem musiziert wird, erste Quellen reichen bis ins Hochmittelalter zurück. Das Ostinato wurde insbesondere im 17./18. Jahrhundert, dem so genannten Generalbasszeitalter, vorwiegend vom Bass ausgeführt (Basso ostinato) und erlebte, nachdem es als künstlerisches Mittel insbesondere während der Klassik in Vergessenheit geraten war, im 19. Jahrhundert eine kleine Renaissance. Im Jazz nennt man derartige Ostinati Vamps, in der Rockmusik spricht man vom Riff."

Schauen wir uns den Texas Shuffle mal genauer an:

Wenn wir mal die Snare Drum Schläge rausnehmen, können wir sehr gut das Swing- bzw. das Jazz Ride Pattern erkennen:

Der Unterschied zum Chicagoshuffle ist seitens des Zuhörers sehr gering, aber für das spieltechnische Gefühl eines Schlagzeugers von großer Bedeutung und dieses hat wiederum Einfluss auf den Zuhörer.