Drumfills (Fill Ins)

Der “Groove” als Grundrhythmus bzw. Begleitung und “Fill Ins” als rhythmische Einwürfe oder Überleitungen zu verschiedenen Songteilen.

Man übt meistens dieses Grundpattern mit 3 Takten Groove und im 4. Takt dann das Fill In.

  • Verteile nun diese Achtelschläge auch auf die Toms.
  • Achte jetzt besonders darauf, innerhalb eines Taktes nicht schneller zu werden.
  • Spiele wieder jeden Takt mehrmals hintereinander und zähle anfangs laut mit !

Wie man einen Fill in einem Musikstück für sich interpretiert, ist ganz individuell und hängt vom jeweiligen Feeling, der rhythmischen Basis und vor allem von dem technischen, spielerischen Können ab.

Eine gute Grundlage Fills zu spielen bzw. zu üben ist, dass man auf den Basis-Groove (Rhythmus) aufbaut, ihn entsprechend interpretiert und instrumentisiert. Instrumentation meint hier nichts anderes, wie die einzelnen Noten auf dem Drumset platziert werden.

In der Praxis:

Drei Takte Basis-Groove dann im vierten Takt wie in A Basis-Rhythmus auf der Snare Drum gespielt und dann wie in B auf das Drumset instrumentisiert.

Eine weitere Möglichkeit:

Drum Fills mit durchgehenden Achtelnoten über einen ganzen Takt lang:

Wird sehr häufig in der Rockmusik angewandt, aber auch viel in Pop zu hören. Sie passen eigentlich immer, da sie keiner spezifischen rhythmischen Figur entsprechen, sogenannte "Allrounder" oder auch unter"Money Fills" oder auch "Bread and Butter Fills" genannt.

  • Spiele die Drum Fills von Hand zu Hand (Wechselschlag od. in englisch Singlestroke)
  • Übe zuerst den Fill separat in einer Schleife (Loop) und mit dem Groove.
  • Und laut mit zählen 1+2+3+4+ und immer R L R L R L R L :

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Kurze Fills

Bisher haben wir ganztaktige Fill Ins kennengelernt, sie können auch halbtaktig sein oder nur auf dem letzten Viertel eines Grooves gespielt werden, also auf der 4 + .